Wohnzimmerkonzert

Deutschlands lautester Songwriter Lino Modica aus Berlin, der bereits große Erfolge mit seiner ehemaligen Band Kain feierte, nahm sich Ende 2014 vor, irgendwo in Deutschland ein Wohnzimmerkonzert zus spielen. Man konnte sich ganz einfach per E-Mail bei ihm „bewerben“ – am Ende fiel die Entscheidung auf mich.

Vor der offiziellen Bekanntgabe auf Linos Facebook-Seite erhielt ich bereits eine Mitteilung vom Management. Die Tage darauf folgten noch einige Telefonate und dann stand die Sache.

Am 13. Dezember war es dann soweit, gemeinsam mit seiner Caro traf der sehnsüchtig erwartete Lino bei uns ein. Nach einem kurzen Pläuschen baute er sich auch schon auf und nahm königlich im Sessel Platz. Was heißt hier Aufbauen?

Viel hatte Lino nicht aufzubauen, sein Mikrofon ließ er im Kofferraum, denn auch ohne erreichte er eine beträchtliche Lautstärke, wie sich in Kürze noch herausstellte. Ein Glas Wasser und ein Stuhl an seiner Seite, auf dem er sein Smartphone (bzgl. seiner Setlist) legen konnte, waren die einzigen Gegenstände, die er neben seiner Gitarre verwendete.

Auf „Wunderbar“ folgten „Auch wenn es schmerzt“, „An meinem Grab, „Schwerelos“ und „Es geht mir gut“, eh wir eine kleine Pause machten, damit ich meine Kamera-Speicherkarte entleeren konnte. Eh es mit „Hier bewegt sich gar nichts“, „Für Caroline“, „Schein für mich“ und „Unbesiegbar“ weiterging und mit der von mir gewünschten Zugabe „Hurra“ leider so früh schon wieder endete, zeigte ich Caro und Lino eigene Aufnahmen, die ich machte, als er 2013 in Kiel. Im Anschluss schenkte ich Lino noch ein Foto von der Kieler Woche, das ich etwas „ausgemalt“ habe.

Sehr nett war auch das gemeinsame Abendessen, eh sich die beiden wieder auf den Weg nach Berlin machten. Kleiner Tipp an alle, die Lino mal zum Essen einladen wollen: Ich glaub, mit gekochten Eiern könnt ihr nichts verkehrt machen 😉