Das alte Problem

Drei Tore und endlich wieder drei Punkte für Grün-Weiß Bovenau im Spiel gegen Brekendorf.

BoBre_T1Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und bescherrte den Anwesenden das allerschönste Fußballwetter: Ein (fast komplett) wolkenloser, blauer Himmel, an dem die Sonne thronte, die für die nötige Wärme und eine Brise, die für die nötige Abkühlung sorgte.

Auch wenn drei der vier Tore schon in der ersten viertel Stunde des Spiels fielen, war es doch ein recht ruhiges und faires Spiel. Zwei Spiele, zwei Tore: Timo Hinrichs setzte sich in der 8. Spielminute gegen Abwehrspieler Hansen und dessen Torwart Haarig durch und brachte Bovenau in Führung. Doch Brekendorfs Antwort ließ keine Minute auf sich warten – der Ausgleich direkt nach dem Anstoß. Umso erfreulicher für die Bovenauer und deren Anhänger, dass Moritz Struck in der 13. Minute den Ball zum 2:1, an Haarig vorbei, ins Netz schob. Dies war der erste Treffer für den Neuzugang, der erst sein zweites Spiel für Bovenau bestritt. Dann ein früher, verletztungsbedingter Wechsel bei Bovenau: Tim Heringhaus kam für Robert Orwat, der sich den Rest des Spiels aus den Zuschauerreihen aus ansah.

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Bovenau, wie schon im Vorbericht beschrieben, in der Favoritenrolle drehte in der zweiten Halbzeit richtig auf. Immer wieder fanden die Brekendorfer ihre Gastgeber Abschluss suchend vorm eigenen Tor wieder, doch der Ball wollte nicht hinein. So traf Christian Wegner in der 59. Minute nach einem Freistoß den Pfosten, eh der Ball in der 71. Minute noch mal gegen die Latte des Brekendorfer Tors schepperte. Oft flog der Ball auch einfach meterweit übers Tor oder Keeper Haarig versperrte den Weg.

In der letzten Minute erhöhte Wegner auf 3:1 und machte den Sieg sicher, während Brekdendorf-Kapitän Braasch die letzte Chance wahrnahm, eine gelbe Karte zu kassieren – auch die einzige in diesem Spiel.

Einige Ecken, viele Chancen, aber verhältnismäßig wenig Tore: Das ernüchternde, aber typische Fazit eines Bovenauspiels, das auf Seiten der Gastgeber ohne Karten endete, leider dennoch mit einem Gegentreffer.