Rendsburg unter Kontrolle

BoRD_T1Wenn der Zweite auf den Letzten trifft, kann es schon mal wie ein Trainingsspiel wirken. Unter blauem Himmel mit Sonnenschein empfingen die Frauen der Borussia 93 ihre Gegenspielerinnen der SG BOB Eiderkanal, die dieses Spiel, passend zum Himmel, in ihren hellblauen Trikots spielen sollten (auf Wunsch des Schiedsrichters) – Rendsburg wie gewohnt komplett in schwarz.

Das Spiel fand fast ausschließlich in der Hälfte der Rendsburgerinnen statt, vereinzeltes Ausbrechen wurde von den BOB-Abwehrspielerinnen unterbunden, so dass Torhüterin Milena Bock in der ersten Halbzeit keinen Ballkontakt hatte (mit der Ausnahme, dass sie einen Baseball zurückgeworfen hat).

Nach dem Anstoß der BOBs dauerte es nicht lange, bis der erste Ball den Weg ins Tor fand. Man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass die Rendsburger erst im Laufe der ersten Halbzeit vollzählig wurden (Sie sind mit neun Spielerinnen ins Spiel gestartet). So trafen Tomke Kunft (2.) und Marit Naeve (5.), eh der Schiedsrichter unterbrechen musste, da eine Rendsburgerin mit einer anderen Trikotnummer auflief, als aufm Zettel stand. Nach dieser kurzen Verschnaufpause ging es dann mit vier Treffern von Nadine Schnaars (13., 17., 29. und 32.), zwei weiteren Treffern von Marit Naeve (14. u. 27.) und ebenso von Tomke Kunft (26. u. 38.), sowie einen Treffer von Katja Reimers (17.) weiter.

Die Borussen machten gute Miene zum bösen Spiel. Auch wenn einigen Spielerinnen der Frust anzumerken war, spielten sie tapfer weiter. Allerdings mangelte es den meisten Rendsburgerinnen dennoch an Ballgefühl.

Mit 0:11 ging es dann in die Halbzeitpause, in der Milena Bock mit Jana Jöhnk wechselte, die, nun im Tor, in der zweiten Halbzeit ebenfalls keinen Ballkontakt mehr hatte.

Die BOBs ließen es in der zweiten Halbzeit etwas ruhiger angehen, verließen dabei aber genauso wenig die Rendsburger Hälfte wie bereits in der ersten Halbzeit. Nadine Schnaars legte in der 66. Minute noch ihr fünftes Tor drauf, während Katja Reimers auch noch zwei Buden machte. In der 68. Minute zeigte sie wieder einmal ihre Freistoßqualitäten und versenkte den Ball oben rechts ins Eck.

Dass einige Schiedsrichter auf Widerworte allergisch sind, musste in der 73. Minute Rendsburgerin Julia Schneider feststellen, die als einzige Spielerin in diesem Spiel eine Karte zu sehen bekam.

Nach dem Wechsel aufs Feld hatte Milena Bock nun endlich einige Ballkontakte und musste sich auch in diversen Zweikämpfen behaupten. Außerdem gelang ihr in der 81. Minute das 15. Tor für die BOBs, die durch diesen sehr hohen Sieg auch drei wichtige Punkte in Richtung Aufstieg mitgenommen haben.

Eine Antwort auf „Rendsburg unter Kontrolle“

  1. Ein wenig habe ich mich geärgert, als ich gegen halb eins in Rendsburg ankam und auf der Tafel lesen musste, dass das 13-Uhr-Spiel der Borussen gegen die BOBs auf 16 Uhr verschoben wurde, da ich so 1. drei Stunden zu früh in Rendsburg war und 2. das Spiel gleichzeitig mit dem Spiel der RTSV-B-Jugend angepfiffen wurde, das ich eigentlich auch noch aufn Zettel hatte. Ich musste mich also zwischen den BOBs und dem RTSV entscheiden.

    Auf dem B-Platz unterlag die B-Jugend-Mannschaft des RTSV Jevenstedt mit 0:8, während nebenan ein Baseball-Spiel stattfand.

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