Spiele vom Sonntag

SG BOB Eiderkanal gegen SG Todenbüttel-Hohenwestedt

Die SG BOB Eiderkanal bewies im Spiel gegen die SG Todenbüttel/Hohenwestedt, dass sie jedem Wetter trotzt und weder Kunstrasen, noch als 9er-Mannschaft spielen zu müssen, sie von ihren drei Punkten abhalten kann. Sie spielten im Regen, im Hagel, im Sonnenschein und sogar im Schnee? Nach guten 90 Minuten stand es 8:1 in Osterrönfeld.

Torschützinnen: 1:0 Reimers (23.), 2:0 N. Schnaars (30.), 3:0 Reimers (42.), 4:0 Feulner (57.), 5:0 N. Schnaars (64.), 6:0 N. Schnaars (68.), 6:1 Beuck (71.), 7:1 N. Schnaars (76.), 8:1 F. Schnaars (81.)

SV Grün-Weiß Bovenau gegen TSV Neudorf-Bornstein

So daneben sie sich auch benommen haben, sie wussten zu unterhalten: Die „Liga-Mannschaft“ des TSV Neudorf-Bornstein war in Bovenau. Nach einer starken ersten Halbzeit der Gäste stand es bereits 1:5. Leider erkannten die Bovenauer die Schwächen, sowohl die eigenen als auch die der Gegner, etwas zu spät, um das Spiel noch hätten drehen zu können. Es endete mit 3:6 für den TSV.

Als Außenstehender hatte man einiges zu lachen, als die Unterhaltungstruppe aus Neudorf-Bornstein Bovenau heimsuchte.

Dass der Schiedsrichter irgendwann die Schnauze voll von dem Affenzirkus hatte, den die Laberbande der Neudoofen veranstaltete, konnte wohl jeder anwesende und klar denkende Zuschauer nachvollziehen. Sie bepöbelten nicht nur ihre Gegenspieler und deren Bank, sondern auch Zuschauer und sich selbst. Leider mündete das darin, dass der Unparteiische sich dazu hinreißen ließ, in der zweiten Halbzeit nur das Allernötigste zu pfeifen und vieles einfach zu überhören und zu übersehen (leider auch die Showeinlange von Bornsteinschwalbe Kayabas, die im Bovenauer Strafraum landete, ihr Ei durfte sie dennoch nicht auf den Elfmeterpunkt legen), denn bereits in der ersten Halbzeit hatten die Gäste großen Redebedarf. Ja, auch wenn man Warzen besprechen kann, Tore kann man deswegen noch lange nicht wegdiskutieren. Dennoch versuchten die Gäste dies nach dem Ausgleichstreffer von K. Hinrichs in der 30. Minute. Immer wieder gab’s es Situationen, die den Neudorfern Anlass dazu gaben, rumzumaulen und zu pöbeln. Dass es zu keinen Platzverweisen kam, wundert mich noch immer.

Durch gutes Stellungsspiel und den Ausfall von Niklas Krambeck in der Bovenauer Abwehrkette, der aufgrund einer blutenden Nase das Spiel für eine Weile verlassen musste, gelang es dem TSV innerhalb von zehn Minuten vier Tore zu schießen.

Der gute Halbzeitstand von 1:5 rettete den Gästen sozusagen den Arsch, denn Bovenau versuchte noch das Spiel zu drehen. Dies gelang allerdings nicht, denn die Einsicht kam etwas zu spät. Man durchschaute, dass das Bornsteiner Spiel hauptsächlich offensiv stattfand und die Defensivabteilung – besonders der Torhüter – Defizite aufwies. Daher versuchten die Gastgäber in alter „Hoch und weit bringt Sicherheit“-Manier den eigenen Strafraum zu sichern und gleichermaßen damit auch Tore zu erzielen (Video).

Am Ende konnte die Truppe vom TSV Neudorf-Bornstein die drei Punkte heimfahren, nachdem sich die beiden Mannschaften mit 3:6 trennten.