Im zweiten Anlaufen

bobo_2Fünf Tore, fünf Torschützen und Torwart Funck mit weißer Weste: Der SV GW Bovenau gewinnt als Mannschaft gegen Borussia 93 Rendsburg.

Nach der Pleite vom ersten Spieltag rollte der Ball wieder wie gewohnt über das Bovenauer Grün. Und da man nun auch endlich die Spieler-Pässe aus Audorf erhalten hatte, konnten „unsere Kleinen“, Lasse und Pimo, endlich mitspielen.

Aus dem anfanglichen Hin und Her, das sich in wildes Gebolze beider Mannschaften wandelte, kristalisierte sich nach und nach die Überlegenheit der Gastgeber heraus. Ab der 17. Minute folgte eine Torchance der nächsten, bis es in der 39. Minute endlich im Kasten der Rendsburger klingelte.

bobo_4Ein Querpass von Niklas Krambeck auf Benjamin Schwarzer, der samt Ball ins Netz rutschte, war nötig, um am Rendsburger Hermann vorbei zu kommen, der die Rendsburger meist vor Schlimmeren bewahrte.

„Nun aber“, entschied der Unparteiische und Bovenau-Kapität Heringhaus setzte zum Anlauf an. Per Strafstoß in der 41. Minute ging Grün-Weiß mit 2:0 in Führung und anschließend in die Halbzeitpause, nachdem Bovenaus Tim Bünning eine Minute später seine Chance, den Ball ins Tor zu köpfen verpasste.

bobo_1Nach der Pause war Rendsburg mal am Drücker, so dass der Bovenauer Keeper 53. Spielminute zur Ecke klärte, aus der die Rendsburger aber nicht mehr machen konnten.

In der 64. legten Marco Kock und in der 69. Spielminute Tim Bünning für die Heimmannschaft zwei weitere Tore nach.

Inzwischen waren die Rendsburger, die sowieso nur mit einem Ersatzspieler angereist waren, verletzungsbedingt in der Unterzahl, was Bovenau nicht sonderlich ausnutzte.

Fragwürdig war das letzte Tor der Bovenauer. Ein riskanter Pass auf Niklas Krambeck führte zum 5:0, die Rendsburger sahen ganz deutlich Abseits, der Schiedsrichter nicht.