Wer zuletzt lacht – Heimsiegdoppel

bobor_2Im letzten Spiel des Jahres traf in der Kreisliga der Frauen der TSV Borgstedt in Bredenbek auf die SG BOB Eiderkanal. Das vorverlegte Hinspiel in Borgstedt endete am 29. September unentschieden mit 2:2.

Nach fünf Niederlagen in Folge gelang es der SG BOB am Sonntag diese Serie zu beenden.

Mit 0:0 ging es nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit in die Pause.

Die Gäste wirkten etwas aus der Puste, was die BOBs für die ein oder andere Chance ausnutzen konnten. Doch war es der TSV, der in der 70. Minute ein wenig überraschend in Führung ging.

bobor_1Durch Tore in der 79. und 82. Minute schaffte es die SG BOB jedoch noch, das Spiel zu drehen und zu gewinnen, was sehr wichtig ist, um etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen zu gewinnen.

Das war erst der dritte Sieg im elften Spiel.

Nach dem Abpfiff musste ich direkt los, um rechtzeitig nach Bovenau zu kommen. Was im ersten Spiel etwas unglücklich war, war im zweiten Spiel ein Vorteil für mich: Dass nicht rechtzeitig angepfiffen wurde.

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Für den SV Grün-Weiß Bovenau fand direkt im Anschluss zwar nicht das letzte Spiel des Jahres statt (sofern das Spiel am Wochenende in/gegen Rendsburg nicht noch kurzfristig ins nächste Jahr verlegt wird), dafür aber zumindest das letzte Heimspiel der Herrenmannschaft.

bofoc_1Aus Fockbek reiste die dritte Mannschaft an, die zurzeit den letzten Tabellenplatz der Kreisklasse D1 belegt. Dies sagt jedoch gar nichts über die Leistung des Teams aus (bevor Fockbek neun Punkte abgezogen wurden, weil nicht-spielberechtigte Spieler eingesetzt wurden, fand man diese am anderen Ende der Tabelle wieder).

Schon nach fünf Minuten lagen die Gäste durch einen platzierten Freistoß vorne. Mit weiten Bällen in die Bovenauer Hälfte und einem starken Torwart hielten die Fockbeker ihren Kasten sauber.

So richtig Fahrt nahm das Spiel erst in der zweiten Halbzeit auf, die direkt mit der ersten gelben Karte losging – es folgten fünf weitere. Am Ende hatten beide Mannschaften jeweils drei Verwarnungen vom Unparteiischen erhalten. Es wurde rauer, sowohl verbal, als auch physisch, oft flogen Fockbeker über den Platz (auch weil sie einfach dem Zweikampf entgegensprangen).

Mit einem Schuss unter die Latte, von der der Ball ins Tor prallte, nahm Benjamin Schwarzer in der 61. Minute eine Menge Druck von den Bovenauern, die damit wieder im Spiel waren.

bofoc_3Im Zehn-Minuten-Takt fielen nun zwei weitere Tore. Zunächst ging Fockbek wieder in Führung, Fockbek-Goalgetter Bittrich (71.) umlief Bovenau-Keeper Funck, was auch Abwehrspieler Struck nicht mehr verhindern konnte, ehe Simon (81.) einen Eckstoß zum 2:2 verwandeln konnte.

Die beiden Tore von Niklas Krambeck in der 86. und 88. Minute drehten auch dieses Spiel schließlich, obwohl es zwischendurch gar nicht so gut für die Bovenauer aussah, da sich diese ebenfalls aufs Meckern einließen und davon Gebrauch machten, wie die Fockbeker zuvor. Die Grün-Weißen fingen sich wieder und freuten sich am Ende über drei Punkte, die sie gut gebrauchen können, um weiterhin oben in ihrer Kreisklasse mitspielen zu können.

Wer als Zweiter der Kreisklasse D1 in die Winterpause geht, entscheidet sich am kommenden Wochenende in Rendsburg. Momentan ist die Rendsburger Eintracht Bovenau einen Punkt voraus. Die dritte Mannschaft des TSV Vineta Audorf steht als Herbstmeister fest.

bofoc_PS. Akustische Spieluntermalung lieferte ein Nachbar mit seiner Motorheckenschere, was zur Erheiterung der Zuschauer beitrug.

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