Spiel um Platz 2 – Vizeherbstmeister

Es war das Spiel um Platz 2 der Kreisklasse D1 am zweiten Advent, der Sieger würde Vize-Herbstmeister werden.

Von der ersten Sekunde an, waren die Bovenauer wach. Ein rascher Ballverlust nach dem Anstoß bei den Rendsburgern und ein unglückliches Umknicken des Torwarts sorgte für die frühe Führung der Gäste in der ersten Minute. Bovenaus Krambeck behaupte sich gegen Rendsburg-Keeper Rebehn, der ja zuvor umgeknickt war und spielte den Ball auf Kock, der so zum ersten Mal einnetzte.

Krambeck selbst traf ebenfalls in der 11. und 40. Minute. Das 0:3 warf kurz Fragen bei den Rendsburgern auf, ob es sich nicht vielleicht doch um Abseits handelte. So blieb die Abwehr einfach stehen und ließ Krambeck einfach ziehen. In der Eins-gegen-eins-Situation (erneut mit Rebehn) behielt er erneut die Oberhand.

Auch in der 44. Minute war es abermals Rebehn, der nicht so gut aussah, als Koch quasi samt Ball durch ihn hindurchrutschte und zunächst auf 0:4 erhöhte, ehe Kock nur eine Minute später noch das fünfte Tor für Bovenau schoss.

Inzwischen war es schon deutlich dunkler und kälter geworden. Bovenau wechselte zur zweiten Halbzeit direkt dreimal und gönnte Kock so eine verdiente Pause. Dieser Dreifachwechsel wirkte sich aufs Spieltempo aus, das nun erst einmal abnahm.

Ausgeruht brachte Kock nach seiner Einwechslung neuen Schwung ins Spiel. In der 77. Minute traf er erneut (0:6).

Torwart Funck hatte alles im Griff, nur den eigenen Mann nicht. So geht der Ehrentreffer aufs Konto des Bovenauer Abwehrspielers Orwart.

Erneute Unsicherheit bzgl. Abseits bei den Rendsburgern. So standen kurz vor Ende des Spiels Kock und Bünning vor Rendsburger Torhüter. Die nette Geste: Koch hatte die Möglichkeit sein fünftes Tor in diesem Spiel zu schieß, doch überließ er dieses Tim Bünning.

Bovenau hat die Heimmannschaft gut isoliert und fast komplett aus dem Spiel genommen. Alle acht Tore (inkl. Gegentreffer) schoss Bovenau selbst. Der Sieg ist verdient und das Ergebnis zurecht so hoch.

Wenn nicht nur die Torhüter Handschuhe tragen und sich einige Spieler nicht ohne Mütze aufs Feld wagen, ist es allerhöchste Zeit für die Winterpause. Im März geht’s dann hoffentlich weiter (auch im Frühjahr sehen viele Plätze furchtbar aus). Bis dahin wünsch ich allen schöne Festtage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

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