Papier

Papier? Wer schreibt denn noch auf Papier? Womöglich auch noch per Hand?! Absurd!

Tja, ich mach das. Ich mach das auch ganz gerne. Während meines Studiums war ich nicht der Einzige, doch waren wir „analogen“ Menschen in der Minderheit. In den Vorlesungen sah man viele, die ihre Laptops aufgeschlagen hatten und darauf tippen, andere fotografierten die Präsentationen und Aufzeichnungen einfach mit ihren Smartphones ab.

Sicher gibt es auch Nachteile, wie überall herumflatternde Zettel oder Unleserliches, weil man mal etwas schneller schreiben musste oder der Stift am Ende war. Doch darauf will ich gar nicht hinaus.

So mancher Nachteil stellt sich nämlich auch als Vorteil heraus. Gedruckte Bücher kommen oft den aktuellen Geschehnissen nicht nach, Korrekturen können an ihnen (sobald im Umlauf) nur unmöglich durchgeführt werden. Und so hat man in der Hand, was man in der Hand hat.

Im Internet sieht es anders aus. Das Netz ist im Wandel. Wenn etwas „falsch“ ist, kann es bearbeitet oder gelöscht werden. So bleiben schleichende Anpassungen wahrscheinlich unbemerkt. Doch auf (dem) Papier ändert sich nichts.

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