Kultpur in Schwarzenbek

Und ein weiteres Mal hieß es für mich ab nach Krempe, umsteigen und weiter!

Sc1_1Als wir eintrafen, waren die Sachen schon soweit verstaut. Die Fahrt begann und schien anfangs gar nicht mehr enden zu wollen. Schwarzenbek war nämlich nicht mal eben um die Ecke, ich erschrak, als ich zwischendurch auf die Uhr blickte. Wir eierten fast zwei Stunden über die Dörfer, um dann doch endlich der/die/das Kultpur zu erreichen. Die anderen Bands waren bereits eingetroffen und einige schon fröhlich am Spielen. Für Verpflegung war gesorgt. Ich suchte dann den Verantwortlichen, um vorher einen Soundcheck zu organisieren. Er hielt es nicht für nötig, was er mir dann irgendwie sehr eindringlich vermitteln musste. Auch die Frau, die die Bändchen verteilte, war etwas durch den Wind, nun ja, kein Kommentar. Aber immerhin war ich der Erste, der interviewt wurde. Auf die Frage, ob ich schon aufgeregt sei, meinte ich dann nur „nein, wieso?“. Erst da raffte er, dass ich gar nicht zur Band gehörte. Dann begann die erste Band, sie traf nicht ganz meinen Geschmack und, ich glaube, auch nicht den der anderen. Kurz bevor sie fertig war, trafen die Tänzers ein und wir begannen allmählich mit dem Auf- bzw. Umbau.

Nach acht Songs und einer Zugabe war es dann aber auch schon wieder vorbei. Ein Highlight war die Zugabe, bei der alle Tänzers mit auf die Bühne durften, also alle vier. Danach dann wieder alles eingepackt, noch etwas die Band danach an- und dann zugesehen, dass wir wieder zurückkamen, denn der Rückweg war genauso lang.

Aber im Großen und Ganzen war es wieder ein guter Auftritt, der allerdings klanglich etwas zu wünschen übrig lies, was an der örtlichen Anlage lag.