Die Borussen in Bovenau

In der Begegnung am Sonntag gewann der Mannschaftsführer von Borussia Rendsburg II die Seitenwahl, so dass der SV Grün-Weiß Bovenau das Match anstoßen durfte. Blitzschnell näherte sich daraufhin Bovenaus Mannschaftskapitän Marco Kock dem Rendsburger Tor und schoss die Gastgeber nach gerade mal einer Minute in Führung.

Danach häuften sich die besseren Chancen eher aufseiten der Rendsburger, die diese jedoch nicht nutzen konnten. Auch der Strafstoß, verschuldet durch Bovenaus Urgestein Liebschi, blieb ohne Erfolg für die Gäste.

Was jedoch voll traf, war in der 43. Spielminute eine Wespe, die einen Rendsburger Spieler stach. Nach kurzer Unterbrechung, in der der Stich mit kaltem Wasser ertränkt wurde, ging es für ihn und seine Mannschaft weiter.

Wieder ein Schiedsrichterball, der die grün-weiße Abwehr dumm dastehen ließ. Beim ersten Mal ging es noch gut, dieses Mal jedoch nutze ein Rendsburger das drucklose Passspiel aus, attackierte und sorgte kurz vor der Halbzeitpause für den Ausgleich und den Endstand von 1:1.

In der zweiten Halbzeit gelang es Bovenau nach einer Ecke zwar ein weiteres Tor zu erzielen, das der Unparteiische jedoch wegen gefährlichen Spiels abpfiff. Alle anderen Torschüsse gingen direkt auf den Mann und ließen Rendsburgs Nummer 22 wie einen Star-Keeper aussehen.

Der Schlusspfiff sorgte dann für Freude und Erleichterung bei den Rendsburgern. Bovenau blieb erneut unter den eigenen Möglichkeiten.

Lobenswert ist die Leistung dennoch, wenn man bedenkt, dass als Resultat der Freitagabendbegegnung zwei Mittelfeldspieler zwangspausierten. Mindestens zwei weitere fielen verletzungsbedingt aus. Inzwischen ist der grün-weiße Kader stark genug, um solche Ausfälle aufzufangen.